Chronik der Bärenzunft Wehr 1956 e.V.
Rabarber © erstellt diese Website für die Narrenzunft Wehr Kontakt I Vorstand I Impressum I Datenschutz letzte Aktualisierung am 21.02.2020
Im Jahre 1955 hatten im Ortsteil Klosterhof einige Männer die Idee eine neue Zunft ins Leben zu rufen, um die bis dahin aus drei Zunftgruppen bestehende Wehrer Fasnacht weiter zu stärken und zu bereichern. Josef Siebold, Ernst und Heiner Felber, Walter Gutmann und Hermann Schlachter, um einige Klosterhöfer stellvertretend zu nennen, waren sich bald einig, dass angesichts der sich in unmittelbarer Nähe auf dem Steineggberg erhebenden Burgruine „Bärenfels” nur die Gründung einer Bärenzunft in Frage kam. Zu den aus Schaffellen, später aus Plüschstoff hergestellten Bärenkostümen mit gefährlich aussehenden Köpfen aus anfangs Holz und danach aus Pappmache, gesellten sich bald Zigeunerinnen, um die wilden Gesellen an die Kette zulegen, und mit ihnen kleine Kunststücke wie Kugellaufen, Rollschuh-, Roller- und Fahrradfahren vorzuführen. Die Gruppe, die mit ihrem närrischen Treiben viel Freude bei der Bevölkerung auslöste, wurde dann im Jahre 1956 unter ihrem 1. Zunftmeister Josef Siebold in einem feierlichen Zeremoniell als 4. Zunftgruppe in den Kreis der Wehrer Narrenzunft aufgenommen. Josef Siebold leitete die im Laufe der Zeit auf über 50 Mitglieder angewachsene Zunft zehn Jahre lang mit großer Umsicht, und führte u.a. die alljährliche Bewirtung der Wanderer am 1. Mai auf der Ruine „Bärenfels” ein die seit einiger Zeit nun am Fuße des Bärenfelses entlang der Wehra statfindet. Im Jahre 1966 trat Josef Siebold sein Amt als Zunftmeister an Günter Kramer ab, einen Mann aus den eigenen. Reihen. Unter der Leitung von Günter Kramer wuchs die Zunft schnell auf über 100 Mitglieder an. Auch war er Mitinitiator für die Gründung der zunfteigenen Guggemusik „l strich di a”. Die Kostüme der Musikanten bestehen aus weiten bunten Hosen, weit geschnittenen vielfarbigen Fräcken, Glatzkopfperücken und viel, viel Schminke – daher der Name -, die jedes Gesicht passend in die weltweit bekannte Maske eines Clowns verwandelt. Dazu kommen die abenteuerlichsten Musikinstrumente und das mehr oder minder große Können der Akteure, das jeden Auftritt zu einem wahren Ohrenschmaus werden lässt. Bereits nach fünfjähriger Amtszeit gab der verdiente Bären-Zunftmeister Günter Kramer das Zepter an Hans-Peter Lüttner ab, der als dritter Zunftmeister die zwischenzeitlich auf über 140 Mitglieder angewachsene Zunft bis 1978 leitete. Durch Veränderungen bzw. Verbesserungen bei Kostümen und sonstigen Ausstattungen, die Bildung von Eis-, Braun- und Schwarzbärgruppen, Ablösung der Pappköpfe und der schwer zu tragenden Holzköpfe durch mit Plüsch überzogene Kunststoffköpfe, wurde das Gesamtbild der Bärenzunft ständig vereinheitlicht. Die wahrlich gelungene Uraufführung der Mülleimerkomposition bei den Zunftabenden 1984 im ehrfurchtsvoll erzitternden Wehrahofsaal durch Stardirigent „Blacky Saaler”, ist sicher allen Besuchern noch in bester Erinnerung. Große Bärenfeste in den Folgejahren, gemixt mit bunten Abendprogrammen unter Starbeteiligung, wegen der hohen Besucherzahlen in Festzelten veranstaltet, zählen zu den großartigen Ereignissen innerhalb der Bärenzunft. Die Bärenzunft ist seit einigen Jahren einer der mitgliederstärksten Zünfte der Wehrer Fasnacht.
Stand 09/2015
weitere Infos findet ihr unter www.baerenzunft-wehr.de
Bären-Zunftmeister: Josef Siebold bis 1966 Günter Kramer bis 1971 Hans-Peter Lüttner bis 1978 Hans-Peter Zimmermann bis 1988 (später 1. Zunftrat der NZW) Hansjörg Leber bis 1992 Adalbert Leuter bis 2006 Oliver Brüderle seit 2006 (seit 2014 1. Zunftrat der NZW)
Hexenzunft Wehr Hexenzunft Wehr Hexenzunft Wehr Hexenzunft Wehr Hexenzunft Wehr Hexenzunft Wehr Hexenzunft Wehr Hexenzunft Wehr Hexenzunft Wehr
Chronik der Bärenzunft Wehr 1956 e.V.
Im Jahre 1955 hatten im Ortsteil Klosterhof einige Männer die Idee eine neue Zunft ins Leben zu rufen, um die bis dahin aus drei Zunftgruppen bestehende Wehrer Fasnacht weiter zu stärken und zu bereichern. Josef Siebold, Ernst und Heiner Felber, Walter Gutmann und Hermann Schlachter, um einige Klosterhöfer stellvertretend zu nennen, waren sich bald einig, dass angesichts der sich in unmittelbarer Nähe auf dem Steineggberg erhebenden Burgruine „Bärenfels” nur die Gründung einer Bärenzunft in Frage kam. Zu den aus Schaffellen, später aus Plüschstoff hergestellten Bärenkostümen mit gefährlich aussehenden Köpfen aus anfangs Holz und danach aus Pappmache, gesellten sich bald Zigeunerinnen, um die wilden Gesellen an die Kette zulegen, und mit ihnen kleine Kunststücke wie Kugellaufen, Rollschuh-, Roller- und Fahrradfahren vorzuführen. Die Gruppe, die mit ihrem närrischen Treiben viel Freude bei der Bevölkerung auslöste, wurde dann im Jahre 1956 unter ihrem 1. Zunftmeister Josef Siebold in einem feierlichen Zeremoniell als 4. Zunftgruppe in den Kreis der Wehrer Narrenzunft aufgenommen. Josef Siebold leitete die im Laufe der Zeit auf über 50 Mitglieder angewachsene Zunft zehn Jahre lang mit großer Umsicht, und führte u.a. die alljährliche Bewirtung der Wanderer am 1. Mai auf der Ruine „Bärenfels” ein die seit einiger Zeit nun am Fuße des Bärenfelses entlang der Wehra statfindet. Im Jahre 1966 trat Josef Siebold sein Amt als Zunftmeister an Günter Kramer ab, einen Mann aus den eigenen. Reihen. Unter der Leitung von Günter Kramer wuchs die Zunft schnell auf über 100 Mitglieder an. Auch war er Mitinitiator für die Gründung der zunfteigenen Guggemusik „l strich di a”. Die Kostüme der Musikanten bestehen aus weiten bunten Hosen, weit geschnittenen vielfarbigen Fräcken, Glatzkopfperücken und viel, viel Schminke – daher der Name -, die jedes Gesicht passend in die weltweit bekannte Maske eines Clowns verwandelt. Dazu kommen die abenteuerlichsten Musikinstrumente und das mehr oder minder große Können der Akteure, das jeden Auftritt zu einem wahren Ohrenschmaus werden lässt. Bereits nach fünfjähriger Amtszeit gab der verdiente Bären-Zunftmeister Günter Kramer das Zepter an Hans-Peter Lüttner ab, der als dritter Zunftmeister die zwischenzeitlich auf über 140 Mitglieder angewachsene Zunft bis 1978 leitete. Durch Veränderungen bzw. Verbesserungen bei Kostümen und sonstigen Ausstattungen, die Bildung von Eis-, Braun- und Schwarzbärgruppen, Ablösung der Pappköpfe und der schwer zu tragenden Holzköpfe durch mit Plüsch überzogene Kunststoffköpfe, wurde das Gesamtbild der Bärenzunft ständig vereinheitlicht. Die wahrlich gelungene Uraufführung der Mülleimerkomposition bei den Zunftabenden 1984 im ehrfurchtsvoll erzitternden Wehrahofsaal durch Stardirigent „Blacky Saaler”, ist sicher allen Besuchern noch in bester Erinnerung. Große Bärenfeste in den Folgejahren, gemixt mit bunten Abendprogrammen unter Starbeteiligung, wegen der hohen Besucherzahlen in Festzelten veranstaltet, zählen zu den großartigen Ereignissen innerhalb der Bärenzunft. Die Bärenzunft ist seit einigen Jahren einer der mitgliederstärksten Zünfte der Wehrer Fasnacht.
Bären-Zunftmeister: Josef Siebold bis 1966 Günter Kramer bis 1971 Hans-Peter Lüttner bis 1978 Hans-Peter Zimmermann bis 1988 (später 1. Zunftrat der NZW) Hansjörg Leber bis 1992 Adalbert Leuter bis 2006 Oliver Brüderle seit 2006 (seit 2014 1. Zunftrat der NZW)
Stand 09/2015
weitere Infos findet ihr unter

www.baerenzunft-wehr.de

Kontakt I Vorstand I Impressum I Datenschutz Rabarber © erstellt diese Website für die Narrenzunft Wehr letzte Aktualisierung am 21.02.2020
Hexenzunft Wehr Hexenzunft Wehr Hexenzunft Wehr Hexenzunft Wehr Hexenzunft Wehr Hexenzunft Wehr Hexenzunft Wehr Hexenzunft Wehr Hexenzunft Wehr